Samstag, 30. Juni 2001

Wetterbericht Zusammenfassung

Speisekarte

Durchwachsen - so kann man den Tag wohl am besten beschreiben: Regen und Sonne wechselten sich bei dennoch warmen Temperaturen ab. Zunächst wurde der Tag im Linus-Freizeitbad verbracht; abends folgten dann Nachtwanderung und Crêpes-Essen.

Mittag-
essen:

"Schwimmbad-
Picknick"
Abend-
essen:
Gulasch mit Knödeln, Bohnensalat, Götterspeise
 
Der Tag im Detail
Das Linus-Freizeitbad in Lingen war das heutige Ziel. Bei strahlendem Sonnenschein angekommen, wurde nach zähen Verhandlungen mit dem Kassenpersonal ein für unsere Gruppe passender Tarif erfunden (Gruppen sind dort als Gäste eher unbekannt) und sofort danach die Liegewiese des Freibades in Beschlag genommen, um umgehend die Wassertemperatur zu prüfen:

 

Da Herumtollen aufgrund des damit verbundenen Energieverbrauchs zu verstärkt auftretenden Hungergefühl führt, wurden anschließend das typische "Schwimmbad-Picknick" aufgebaut: verschiedene Sorten Wurst, Brot und Brötchen, Eistee sowie ein Leckerli für jeden galt es zu vernichten:

Gegen Abend ging es dann zurück auf den Zeltplatz, auf dem uns neben einem starken Regenguss auch unsere Wochenendbesucher Bernd, Friedhelm und Werner erwarteten (Ihr habt das Wetter nicht zufällig mitgebracht, oder?):

Nachdem es dann langsam dunkel wurde, stellte sich heraus, dass unser Reiner verschwunden war. Sein Hund Ringo kam alleine vom See zurück und hatte einen kleinen Zettel dabei: "Ich, der Behüter des Sees, 'Apollinaris', fühle mich durch die Anwesenheit Eures Abgesandten gestört und habe ihn zur Wahrung der Ruhe und Sicherheit des Sees verbannt. Wenn Ihr ihn lebend wiedersehen wollt, müsst Ihr genau den selben Weg gehen, den auch Euer Gitarist gegangen ist und die dort gestellten Aufgaben lösen. Nur die Mutigsten werden zurückkommen ..."

Empörung machte sich breit: jeder schnappte sich eine Taschenlampe und los ging's in den dunklen Wald. Vorbei an dunkel gekleideten Wesen, die aus dem Wald stürmten und nicht-menschliche Laute von sich gaben, vorbei am großen Riesen mit der Axt und dem Beschwörer ("Löscht Euer Licht!") ging es in Richtung des Sees; Ringo hatte sich den Weg gut gemerkt.

Viele Abenteuer waren unterwegs zu bestehen; Fragen mussten beantwortet werden und die Axt des großen Riesen wollte auch niemand zu spüren bekommen ...

Unsere Freunde haben es natürlich geschafft: nach knapp 1,5 Stunden war das Ziel erreicht: Reiner wurde mit seiner Gitarre an einem Lagerfeuer am See angetroffen. Zufälligerweise hatte auch schon jemand Knobi-Brot in das Lagerfeuer gelegt, so dass nicht nur die Freude über unseren wiedergefundenen Reiner groß war sondern auch der Hunger gestillt werden konnte:

Zurück am Zeltplatz klang dieser Abend (diese Nacht?) dann wie immer am Zeltplatz-Lagerfeuer (natürlich unterstützt durch ein paar "Mitternachts-Crêpes) im Mondschein aus ...